In Feuerwache 3 hatte Kicher, das Feuerwehrauto, stets das größte Lächeln auf den Lippen. Kicher war knallrot, glänzend wie eine Beere und liebte es zu helfen. Es hatte auch eine ganz besondere Sirene.
Wenn Kicher seine Sirene ertönen ließ: "TATÜ-tata, TATÜ-tata", fügte es manchmal ein lustiges zusätzliches Geräusch hinzu: "TATÜ-tata—HICKS!" Dieser Schluckauf brachte Kapitänin Bella dazu, schnaubend zu lachen. Feuerwehrmann Max ließ seinen Handschuh fallen, und Feuerwehrfrau Tiya bedeckte ihr Gesicht, damit ihr Kichern nicht herausfiel.
Sogar Pfannkuchen, der Feuerwehrhund, wedelte so stark, dass sein Schwanz "klopf-klopf-klopf" gegen den Wischeimer schlug.
Eines sonnigen Morgens läutete die Glocke. "Kling! Klang!" Kapitänin Bella setzte ihren Hut auf. "Team! Wir haben eine klebrige Situation in der Sonnenstraße!"
"Klebrig?" fragte Max und hüpfte in seine Stiefel.
"Sehr klebrig", sagte Tiya und zeigte auf das Einsatzblatt. "Die Pfannkuchen-Parade hat Sirup verschüttet. Alles steckt fest!"
Kicher heulte vor Aufregung auf. Für Pfannkuchen, den Hund, war das Wort "Pfannkuchen" das allerliebste! Er zoom-wackelte in die Kabine.
"Bereit, Kicher?" rief Kapitänin Bella.
Kicher ließ die Lichter aufleuchten. "TATÜ-tata—HICKS!" Die Garagentore rollten auf.
Das Team brauste die Straße hinunter. Leute winkten. Enten watschelten in einer Reihe wie hellbraune Gummibänder über den Zebrastreifen. Kicher flüsterte seiner Hupe zu: "Sei höflich", und gab ein sanftes "Hup-hup". Die Enten nickten, als ob sie es wüssten.
Als sie in die Sonnenstraße einbogen, sah das Team es: Sirup überall! Die Straße sah glänzend aus wie ein kandierter Apfel. Die Blaskapelle klebte an Ort und Stelle fest. Ein riesiger Pfannkuchen-Wagen klebte an einem Laternenpfahl. Herr Bürgermeister hüpfte sanft und versuchte, einen Fuß zu befreien. Eine Katze mit einer winzigen Krone, Herr Schnurrhaar, klammerte sich an eine Ballonschnur und miaute: "Miau-ilfe!"
"Wir schaffen das", sagte Kapitänin Bella. "Unser Plan: Warmes Wasser und ein sanfter Strahl. Max, dreh den Schlauch auf! Tiya, hol die weiche Seife! Ich stelle die Leiter für Herrn Schnurrhaar auf."
Max drehte das Ventil. Kicher holte tief Luft. "Ruhig", sagte Kicher zur Düse. Das Wasser begann in einer schönen glatten Linie und dann—
"TATÜ-tata—HICKS!"
Der Schluckauf wackelte den Strahl in ein Zick und ein Zack und einen Kringel. Das Wasser machte Punkte auf den Pfannkuchen-Wagen.
"Es ist Kunst!" schrie der Trommler, der immer noch feststeckte. "Ich liebe es!"
Tiya glitt auf dem Sirup vorbei, als wäre sie auf unsichtbaren Schlittschuhen. Pfannkuchen der Hund sprang auf ein heruntergefallenes Backblech. "Wusch!" Er rutschte auch – genau auf den Bürgermeister zu! Pfannkuchen breitete seine Pfoten aus wie ein winziger Surfer und stieß den Bürgermeister frei. "Plopp!"
"Guter Hund!" lachte der Bürgermeister und machte einen klebrigen kleinen Tanz.
Kapitänin Bella fuhr die Leiter aus. Diese streckte sich hoch, hoch, hoch mit einem sanften Ächzen. "Hallo, Herr Schnurrhaar", sagte sie mit ruhiger Stimme. "Möchten Sie den schicken Korb oder den super schicken Korb?"
Herr Schnurrhaar blinzelte. Kapitänin Bella hielt einen Wäschekorb mit einem weichen Handtuch hoch. "Super schick", sagte sie. Herr Schnurrhaar stieg mit königlicher Anmut ein. Hinunter ging er, sicher und unzerzaust.
Ende


















